Wohnen und Leben in Alfter

Wohnen und Leben in Alfter

Wohnen und Leben in Alfter soll durch die klimaschützende Weiterentwicklung der Gemeinde noch attraktiver werden.

Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Alfter ein knappes Gut. Deshalb befürworten wir die Entwicklung der Baugebiete „Buschkauler Feld“ und „Auf den Proffen“, und fordern einen mindestens 30%igen Anteil an öffentlich geförderten Wohnungen. Mindestens 50% der Wohnungen entstehen in Mehrfamilienhäusern, für einen möglichst geringen Flächenverbrauch werden bei den Mehrfamilienhäusern bis zu vier Geschosse errichtet, die Grundstücke für Eigenheime werden per Erbpacht vergeben, Schottergärten sind verboten. Im gesamten Baugebiet, auch in privaten Gärten und auf Gewerbegrundstücken wird eine maximale Anzahl von Sträuchern und Bäumen gepflanzt.

Vor weiterer Bebauung durch Neubaugebiete müssen Baulücken in Alfter geschlossen und Hangbebauung vermieden werden. Hierzu fordern wir die Erstellung eines Baulückenkatasters, das bauwilligen Familien den Weg zu einem bebauungsfähigen Grundstück weisen kann.

Um Bodenspekulationen Einhalt zu gebieten, sollen gemeindeeigene Grundstücke künftig vorrangig per Erbpacht vergeben werden, anstatt sie zu verkaufen. Die gemeindeeigene Wohnungsbaugesellschaft soll zur Entlastung des Marktes für bezahlbares Wohnen die vorhandenen Wohnungen sanieren und möglichst selbst bauen, das erarbeitete „Konzept zur Minimierung der Überschwemmungsgefahr für die Ortslage Alfter“ muss endlich umgesetzt werden.

Wir fordern zudem die Umsetzung des 1.000-Bäume Programms. Wie die SPD im Rat beantragt hat, soll die Gemeinde in den nächsten fünf Jahren jährlich 200 einheimische, möglichst wenig Wasser verbrauchende, Bäume neu anpflanzen.

Zu allen Ratsentscheidungen müssen neben ihrem eigentlichen Zweck Angaben über die erwartete Klimawirkung der Maßnahme gemacht werden. Ziel dabei muss sein, einen möglichst geringen CO2-Ausstoß zu erreichen.

Um die zunehmende Verschmutzung unserer Umwelt durch Kunststoffe zu bekämpfen, streben wir eine Ortssatzung zur Vermeidung von Plastikmüll an.

Wir unterstützen das Vereinsleben und fördern die Einrichtung und Erhaltung der kulturellen Einrichtungen sowie der Sport-und Spielstätten. Hierbei wollen wir sicherstellen, dass die einzelnen Ortsteile in etwa gleichbehandelt werden.

Die Erweiterung des Tonabbaus in Witterschlick lehnen wir wegen der damit einhergehenden Lärm- und Schmutzbelästigungen für die Anwohner ab.

Neben ehrenamtlicher Arbeit von Kirchen und privat organisierten Vereinigungen muss sich die Gemeinde weiterhin um die Integration und eine würdige Unterbringung der zu uns geflüchteten Menschen kümmern. Dies wird hoffentlich bald die bestehende Unterkunft am Rathaus überflüssig machen. Die Container sollten dann für soziale Zwecke (z.B. für Vereine) zur Verfügung gestellt werden.

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