Hans G. Angrick – Frischer Wind für Alfter

Guten Tag,

mein Name ist Hans G. Angrick, ich bin Ihr Bürgermeisterkandidat der SPD für Alfter bei der Kommunalwahl am 13. September 2020.

Alfter ist mein Zuhause. Ich liebe meine Heimat. Deshalb arbeite ich zusammen mit der Alfterer SPD daran, unsere Gemeinde zukunftsfähig zu machen. Ich sehe das Potential unserer Gemeinde, habe eine klare Vision und viele Ideen für Alfters Zukunft. 

Deshalb kandidiere ich als Ihr Bürgermeister.

Alfter mit seinen knapp 25.000 Einwohnern soll für uns alle der Ort der 25.000 Chancen sein. Ich bitte Sie um die Chance, für Sie entschlossen für Klima- und Artenschutz, für die Gleichstellung von Frauen und Männern, für soziale Gerechtigkeit, eine klimagerechte Verkehrs- und Baupolitik in Alfter einzutreten.

Ich will ein umweltfreundliches, ein zeitgemäßes Mobilitätskonzept für Alfter – mit einer  gleichberechtigten Berücksichtigung von Autos, Radfahrenden und zu Fuß Gehenden. Diese Gleichberechtigung muss im wahrsten Sinne des Wortes „auf die Straße gebracht“ werden.

Ich möchte ein vom Durchgangsverkehr befreites Ortszentrum in Witterschlick und eine Einbeziehung Alfters in das Tarifgebiet Bonn des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS), damit man auch von Alfter aus zu einem attraktiven Preis Bus und Bahn fahren und das Auto stehenlassen kann.

Ich stehe für eine Kultur des Miteinander, ich will die Gemeinde Alfter auch in den kommenden Jahrzehnten als liebens- und lebenswerten Wohnort erhalten und gleichzeitig als zukunftsfähigen  Bildungs- und Wirtschaftsstandort stärken. Im Vordergrund muss angesichts der globalen Klimaerwärmung die Klimaverträglichkeit allen kommunalen Handelns stehen. Dafür will ich eine langfristige Zukunftsvision für Alfter, gleichberechtigt für alle Ortsteile entwickeln und umsetzen.

Für meine Amtszeit als Alfterer Bürgermeister habe ich mir daher folgende Ziele gesetzt:

• Alfter braucht eine moderne, klimagerechte Verkehrspolitik.

    • Wir müssen eine intelligente, gleichberechtigte Nutzung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur für Fuß-, Rad- und Pkw-Verkehr erreichen.
    • Durchgängige Radstreifen auf allen Durchgangsstraßen sorgen für größere Sicherheit für Rad Fahrende
    • Einige der schlimmsten Staufallen in Alfter können durch kreative Einbahn-Regelungen entzerrt werden.
    • Der ÖPNV muss so weit ausgebaut werden, dass er die  bequemere und preiswertere Alternative zum Autoverkehr wird, sowohl zum beruflichen Pendeln in die umliegenden Städte Bonn und Köln als auch zum Einkaufen innerhalb Alfters. Hierzu brauchen wir u.a. einen Bahnhaltepunkt in Volmershoven/Heidgen.
    • Witterschlick muss endlich vom Durchgangsverkehr befreit werden. Der Weg zu einem lebenswerteren Zentrum mit hoher Aufenthaltsqualität führt über eine Umgehungs-/Entlastungsstraße.
    • Für LKW-Fahrten die regelmäßig durch reine Wohngebiete oder durch Landschaftsschutzgebiete führen, wie der in Volmershoven/Heidgen, dem Geltorfviertel in Witterschlick oder dem Werksverkehr Duisdorfer Industriebetriebe über die Alfterer Straße in Oedekoven, müssen wir alternative Lösungen finden. Der jetzige Zustand muss der  Vergangenheit angehören.

• Wir müssen mehr bezahlbaren Wohnraum in Alfter schaffen.

    • Die gemeindeeigene Wohnungsbaugesellschaft muss eigene Bauvorhaben voran treiben und muss die so erstellten Gebäude dauerhaft als öffentliche Wohnungen bewirtschaften. Dadurch laufen günstige Mieten nicht, wie bei öffentlich gefördertem Bau privater Träger, nach 10 Jahren aus und die „marktübliche Miete“ schlägt zu.
    • Ein Bauvorhaben eines „Akut“-Wohnbauprogramms, muss zügig realisiert werden, anstatt 5 Jahre nach der Verkündung des Programms noch nicht begonnen zu sein.
    • Einfamilien-, Reihen- oder Doppelhäuser in Neubaugebieten (z.B. im Buschkauler Feld in Witterschlick) müssen strengen Klimaauflagen folgen. Im Gegenzug senken geringere Betriebskosten sowie von der Gemeinde vergünstigt in Erbpacht vergebene Grundstücke den Gesamtaufwand zum Bau.
    • Bei alledem werden Alfters Ortsteile zwar einerseits zusammenwachsen, sie müssen aber andererseits ihren eigenen, dörflichen Charakter behalten.

• Alfter muss Bildungsstandort bleiben.

    • Wir müssen in der Lage sein, jederzeit eine ausreichende Anzahl an guten Kitaplätzen und Plätzen in der Grundschule und Offenen Ganztagsschule zur Verfügung zu stellen, um für Familien die Vereinbarkeit von Job und Familie zu ermöglichen.
    • Es muss einen neuer Anlauf für eine Gesamtschule in Alfter gemacht werden. Gemeinsam mit den Nachbarkommunen Bonn und Bornheim muss eine Schulbildung bis zum Abitur für Alfterer Kinder ermöglicht werden.
    • Die guten Kontakte zwischen Gemeindeverwaltung und Alanus-Hochschule will ich nutzen, um gemeinsam mit der Hochschule Gründern bessere Startmöglichkeiten in  Alfter zu geben.
    • Dazu gehört auch eine gute Versorgung mit schnellem Internet in allen Ortsteilen. Wochenlanges Arbeiten von zu Hause aus wie während der Corona-Pandemie sind ohne schnelles Netz für Familien nicht vorstellbar.

• Eine moderne Verwaltung für ein modernes Alfter.

    • Wir müssen Klarheit in die Gemeindefinanzen bringen. Ein ungeschminkter Kassensturz der Gemeindefinanzen, wird die Handlungsspielräume und ggf. notwendige, neue Priorisierungen offen legen.
    • Ich will die Modernisierung/Digitalisierung der Verwaltung voran bringen sowie die Digitalisierung und den öffentlichen Zugang zu allen (öffentlichen) Ratsdokumenten ermöglichen.

• Ich strebe eine gemeinsame Wirtschaftsförderung, zusammen mit den Nachbarkommunen Bornheim und Bonn an. Zur Ansiedelung neuer Unternehmen und der Schaffung von Arbeitsplätzen kommen wir über die Gründung eines Start-Up Campus.

Persönliches:

• Jahrgang 1963,
• Grundschule in Alfter-Oedekoven,
• Realschule in Bonn-Duisdorf, Mittl. Reife 1981
• Wehrdienst 1983-84 in Munster und Dörverden
• Berufsbegl. Studium BWL 1995-99; Abschluss: Staatl. Geprüfter Betriebswirt

• Verheiratet, eine erwachsene Tochter aus erster Ehe
• Blues- und Jazzgitarrist und -Saxophonist
• Segler

Berufliches:

Deutsche Post DHL Group in Bonn und Brüssel.

• Verschiedene Positionen im Projekt- und Programm-Management,
• Qualitäts- und Prozessmanager nach SixSigma-Ausbildung
• Risk- und Compliance-Manager im Konzerneinkauf
• Projektleiter bei Konzerntöchtern für Flottenmanagement und IT
• Seit 1. Juli 2019 „Engagierter Ruhestand“

Ehrenamt:

• Vorsitzender der SPD Alfter seit 2017
• Stellv. Vorsitzender der AWo Alfter seit 2019
• Mitglied im Vorstand des Fördervereins Heimat und Naturschutz Oedekoven,
• Projektleiter „Apfeltor“ am Jungfernpfad
• Mitglied im ADFC