Volles Haus für mehr Verkehrsberuhigung

Hans G. Angrick und Denis Waldästl überzeugen bei Podiumsdiskussion zur Verkehrsbelastung.

Der Bürgermeisterkandidat der SPD Alfter, Hans G. Angrick, und der Landratskandidat der SPD im Rhein-Sieg-Kreis, Denis Waldästl, haben am 24. August den Anwohnerinnen und Anwohnern des Bonner Weges Rede und Antwort gestanden. Bei einer Podiumsdiskussion auf Einladung der Bürgerinitiative „gegen die Verkehrsbelastung in Alfter“ mit anderen Kandidaten aus Alfter und dem Kreis konnten sie inhaltlich überzeugen.

Was war der Anlass?

Das bemängelt Bürgerinitiative:

    • hohe Verkehrsdichte,
    • hohe Geschwindigkeiten und
    • damit einhergehende Lärmebelastung

im Bereich Bonner Weg/Pelzstraße/Gielsdorfer Weg und angrenzenden Straßen.

Am Bonner Weg hat die Bürgerinitiative z.T. drastische Transparente aufgehängt.

Während der Diskussion vor Ort konnten sich alle Anwesenden vom hohen Lautstärkepegel überzeugen, der durch die durchfahrenden Fahrzeuge erzeugt wird. Die Art von Lärm ist leider für die Region punktuell nicht untypisch.

Hans G. Angrick unterstrich den Ansatz der SPD Alfter, Verkehr möglichst auf das Fahrrad und den ÖPNV verlagern zu wollen. Hierzu bedarf es einer Verhaltensänderung in der breiten Masse und guter Rahmenbedingungen wie sicherer, attraktiver Radwege.

Der „Rote Blitz“ auf dem Randstreifen der K5

Denis Waldästl unterstützte diese Position und ergänzte, dass kurzfristig nur Geschwindigkeitsüberwachung und möglicherweise bauliche Eingriffe zur Geschwindigkeitsreduzierung helfen könnten.

„Hier hilft kein Kompetenzgerangel zwischen Kreis, Polizei und Kommune, die Bürger*innen fordern zurecht, dass die Politik ihnen hilft.“, so Waldästl.

Hans G. Angrick betonte: „Der Verkehr, der sich durch Alfter quält, ist Ziel- und Quellverkehr und kaum mehr Durchgangsverkehr. Daher kommt es auf einen Wandel vor Ort, bei jedem einzelnen an. Weitere Hangbebauung wird es daher mit der SPD nicht geben.“

Der Kreis hat im Sommer 2020 auf Antrag der Bürgerinitiative vor Ort Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen. Diese erscheinen den verschiedenen Vertreter*innen vor Ort nicht plausibel. Daher soll der Kreis Auskunft erteilen, wo genau die Messungen durchgeführt wurden.

Fazit:

Der Verkehr im Ort ist Alfters größte Herausforderung. Ohne eine deutliche Verkehrswende, weg vom Auto und hin zum Fahrrad/ÖPNV werden unsere Probleme damit nicht verschwinden.

Ordnungsbehördliche Maßnahmen können kurzfristig helfen. Denis Waldästl hat zugesagt den Anstoß zu geben, um diese in die Wege zu leiten.

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