Nahrung und Lebensraum für Bienen und Insekten auf öffentlichen Flächen

Kommunale Grundstücke sollen in Alfter nur noch zweimal pro Jahr gemäht werden.

Das Bienen- und Insektensterben in Deutschland hat deutlich zugenommen und nimmt dramatische Ausmaße an. Aber auch in der Gemeinde Alfter können wir etwas dagegen unternehmen.

Wenn öffentliche Flächen weniger gemäht würden, könnten dort mehr einheimische Pflanzen und Wildkräuter wachsen, die als Lebensraum für Bienen und Insekten wichtig sind, z.B. verschiedene Kleesorten, oder Klatschmohn.

Die Bienennährpflanzen müssen zur Blüte kommen, um Pollen und den für die Tiere (über)lebenswichtigen Nektar zu geben. Je länger diese Pflanzen dort blühen und nicht abgemäht werden, umso mehr Nahrung gibt es für Bienen und Insekten.

Um dies zu erreichen hat nun die SPD-Fraktion im Alfterer Rat den Antrag gestellt, das Mähen kommunaler Grundstücke in Alfter auf zweimal pro Jahr zu begrenzen, damit sich dort mehr Pflanzen und Wildkräuter entwickeln können, die Bienen und Insekten als Nahrung dienen.

Ausgenommen werden sollen von dieser Regelung Spielwiesen für Kinder. Zusätzlich möge die Gemeinde die Artenvielfalt in unserem Ort durch das Anlegen von einigen Naturwiesen auf öffentlichen Grundstücken unterstützen.

„Auch wenn dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein ‚Insektensterben‘ sein mag, so kann man doch schon in unserem Bereich etwas für die Artenvielfalt tun“ sagt Thomas Klaus, Fraktionsvorsitzender der SPD.

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