Flüchtlingsunterbringung in Alfter

Allerdings haben wir mit dafür gesorgt, dass jetzt nur noch 60 statt 90 Menschen am Rathaus untergebracht werden.

2015 wird in Alfter mit ca. 100 neuen Zufluchtssuchenden gerechnet. Bisher sind es rund 110, die in Alfter leben. Um eine Unterbringung in Turnhallen oder Schulen zu vermeiden, scheint kurzfristig die Errichtung der Modulbauten unvermeidbar. Neue Massivhäuser zu bauen, dauert für eine kurzfristig erforderliche Unterbringung zu lange.

Die Menschen in die Gemeinde aufzunehmen und sie zu integrieren, kann dauerhaft nur bei dezentraler Unterbringung gelingen. Zu diesem Zweck muss in Alfter günstiger Wohnraum geschaffen werden, damit die Unterbringung in den Modulbauten für den Einzelnen auf ein Mindestmaß begrenzt werden kann. Die SPD Alfter begrüßt daher den vom Rat gefassten Beschluss, konkrete Standorte zum Bau von ein/zwei Mehrfamilienhäusern zu prüfen und dem Ausschuss für Gemeindeentwicklung vorzulegen.

Des Weiteren wurde die Verwaltung vom Rat beauftragt, auf dem Immobilienmarkt geeignete Objekte zur Flüchtlingsunterbringung anzukaufen. Auch dies ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Um Integrationsprobleme besser zu lösen, hat die SPD im Rat vorgeschlagen, die Gemeinde solle dafür einen Verein oder eine Gesellschaft mit Beteiligung interessierter Alfterer gründen. Der Alfterer Bürgermeister sah sich dazu nicht in der Lage.

Die SPD bittet alle Alfterer Bürgerinnen und Bürger dringend, weiterhin mitzuhelfen, Wohnraum für die Unterbringung von Flüchtlingen auch abseits der geplanten Modulunterkünfte zu finden. Sprechen Sie bitte auch mit Ihren Freunden und Nachbarn darüber. Wenn Sie selbst eine Möglichkeit zur Unterbringung haben oder Sie jemanden kennen, der die Möglichkeit hat, sprechen Sie uns bitte an oder wenden Sie sich direkt an die Gemeindeverwaltung.