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Meldung:

Alfter/Bonn-Duisdorf , 09. Juni 2017
Scherben der CDU-Verkehrspolitik

Bahnübergang Weck: Scherben der CDU-Verkehrspolitik

SPD Alfter gegen Pläne der Bahn zum Übergang Weck Werke
„Bitte nehmen Sie mit in Ihre Unternehmen, dass die Menschen in Bonn und in Alfter, die Kommunen und die politischen Gremien mit aller Kraft gegen diese Pläne arbeiten werden“.

Mit dieser Schlussbemerkung fasste Hans G. Angrick, Vorsitzender der Alfterer SPD, die Diskussion zusammen. Gut 2 Stunden hatte man am Donnerstagabend bei der Infoveranstaltung im Ratssaal des Alfterer Rathauses entlang der Vorstellung der Pläne der Bahn zur Schließung des Übergangs am Weck-Werk diskutiert.

Während manche Teilnehmer der Runde bereits Details der vorgelegten Planung kommentierten, bleibt die SPD Alfter vorerst beim Grundsätzlichen: „Die Idee, den Bahnübergang zu schließen und damit den Schwerlastverkehr der ansässigen Unternehmen in die umliegenden Wohnstraßen zu zwingen, indem man ihnen den direkten Weg auf die B56 durch Schließung des Übergangs versperrt, ist ein Stück aus dem Tollhaus.“ meint der Alfterer SPD-Chef.

Die CDU Alfter zeigt sich unterdessen in der Diskussion zurückhaltend und auch der anwesende, frisch in den Landtag gewählte Verkehrsexperte Oliver Krauß verhält sich sehr leise. Dahinter vermutet Angrick den Ärger, dass eine der Ihren, die ehemalige Bürgermeisterin Steinkemper, im Jahre 2004 durch ihre Unterschrift auf der Vereinbarung zwischen Gemeinde, Bahn und Straßen.NRW die Geschichte erst ins Rollen gebracht hat. „Mit Schließung des Übergangs und dem Dauerstau, der jetzt schon auf der L113n/K12n herrscht, steht die CDU Alfter vor den Scherben ihrer Verkehrspolitik der letzten Jahre“.

„Wir müssen nun aus der Situation eine zukunftsfähige Lösung für die Menschen in Bonn und Alfter und für die Unternehmen entwickeln. Dabei dürfen wir uns nicht einfach von der Bahn ins Bockshorn jagen lassen, die droht, als Vertreter des Bundes auf Rückzahlung von Geldern zu pochen.“

Dass von Seiten der Gemeinde Alfter niemand den Weg zu der Veranstaltung gefunden hat, findet Angrick unterdessen „schade“. Während Bürger, Parteien und die Bezirksbürgermeisterin des Bonner Stadtbezirks Hardtberg Gesicht gezeigt haben, suchte man einen Vertreter der Gemeinde Alfter vergebens.

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