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Eintritt in die SPD mit 14 Jahren

Ein Interview mit unserem jüngsten Mitglied

Es passiert ja leider nicht allzu häufig, dass sich Jugendliche bereits mit Erreichen des Mindestalters entscheiden, in die SPD einzutreten. Und während viele unserer Mitglieder ja bereits weit jenseits des Juso-Alters sind, war es mir heute eine besondere Freude, an unser jüngstes Mitglied das SPD-Parteibuch zu überreichen.

Rabea Daqiq hat exakt an ihrem 14. Geburtstag die Beitrittserklärung zur SPD unterschrieben. Stolz hält sie nach der Übergabe ihr nagelneues Parteibuch in den Händen. Ich habe die Gelegenheit natürlich genutzt, ihr ein paar Fragen zu stellen, hier ihre Antworten:

  • Herzlichen Glückwunsch, liebe Rabea. Willkommen in der SPD, willkommen im Ortsverein Alfter, liebe Genossin! Wie fühlt es sich an, Mitglied in der sozialdemokratischen Familie zu sein?

    Rabea: Tja, das fühlt sich im ersten Moment schon ein bisschen komisch an, insbesondere die Tatsache, die Jüngste zu sein. Aber gleichzeitig fühlt es fühlt es sich auch gut an. Insgesamt also ganz Okay, also schön! Danke.

  • Du bist gerade erst 14 geworden. Junge Mädchen in Deinem Alter haben häufig alles andere im Sinn. Wie kommt es, dass du dich für Politik interessierst?

    Rabea (lacht): Also alle diese möglichen anderen Dinge habe ich natürlich auch im Kopf. Aber ich habe auch mein langfristiges berufliches Ziel im Kopf, nämlich, später Rechtsanwältin zu werden. Als Anwältin möchte ich mich für Frauenrechte einsetzen, insbesondere in Ländern, in denen Frauen überhaupt keine Rechte haben, und auch für die Bildungsrechte der Kinder. Und für diese Ziele braucht es auch entsprechende politische Unterstützung.

  • Was hat Dich bewogen, Mitglied in der SPD zu werden und warum gerade in die SPD? Die Auswahl ist ja groß…

    Rabea: Da nehme ich mir zum einen meinen Vater zum Vorbild, der auch in der SPD ist. Zum anderen habe ich mich vor einigen Wochen auf dem Frühlingsfest der SPD Alfter lange mit Fritz Blättner unterhalten, der bei dem Fest für seine 50jährige Mitgliedschaft geehrt wurde. Bei dem Gespräch hat er mir über seine 50 Jahre erzählt und das Gespräch hat bewirkt, dass sich mein Bauchgefühl danach richtig gut angefühlt hat und ich mir hinterher sagte, „Hier bin ich richtig“.

  • Hast Du schon eine Vorstellung davon, wie Du Dich in der Partei engagieren möchtest?

    Rabea: Nach meinem Eintritt haben sich bereits die Jusos und die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) per Brief bei mir gemeldet. Dass ich mich für Frauenrechte einsetzen möchte habe ich ja bereits erwähnt und ich möchte halt auch sehr gerne mit den anderen jungen Leuten etwas zusammen auf die Beine stellen.

  • Du bist im Alter von 5 Jahren als eines von 7 Kindern mit Deiner Familie aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Heute besuchst Du in Bonn die 9. Klasse des Hardtberg-Gymnasiums. Hast Du einen Rat für die vielen anderen Mädchen, die in letzter Zeit nach Deutschland gekommen sind?

    Rabea: Mir hat geholfen, dass ich mir von Anfang an Ziele gesetzt habe. In meinem Heimatland Afghanistan hatten ja Mädchen lange Zeit überhaupt nicht das Recht, zur Schule zu gehen. Mir das bewusst zu machen und dieses Recht hier von Anfang an so zu nutzen, dass ich meinem Ziel, Anwältin zu werden, näher kommen kann, hat mir von Anfang an geholfen.

  • Welche Herausforderungen siehst du für junge Leute konkret in Alfter und was bedeuten diese Herausforderungen für dich?

    Rabea: Leider gibt es ja in Alfter keine weiterführenden Schulen mehr, deshalb gehe ich in Bonn zu Schule und habe meine sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen eher in Richtung Bonn. Insgesamt wäre es wichtig, dass in Alfter etwas mehr für junge Leute getan wird und dass sie auf ihrem Weg in die Welt der Erwachsenen eher begleitet würden.

  • Die SPD ist die älteste der deutschen Parteien. Gibt es etwas, das man deiner Ansicht nach erneuern müsste?

    Rabea: Das zu beurteilen, lasse ich mir noch ein bisschen Zeit. Dafür bin ich, glaube ich, noch zu frisch in der Partei, um das beurteilen zu können.

  • Die Grundwerte, quasi die DNA der SPD, sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Was sagen Dir diese Begriffe, kannst Du damit etwas anfangen?

    Rabea: Freiheit bedeutet für mich, die Möglichkeit zu haben, ohne Zwang wählen zu können und mich für oder gegen alles entscheiden zu können, ohne von Dritten Vorschriften dazu gemacht zu bekommen.

    Gerechtigkeit bedeutet für mich, dass niemand bevorzugt oder benachteiligt wird und dass jeder Mensch dieselben Rechte hat und dass vor dem Gesetz alle Menschen gleich sind und niemand mehr oder weniger Wert ist, als der andere.

    Solidarität: Tja, da muss ich wirklich überlegen. Der Zusammenhalt zwischen gleichgestellten Individuen und Gruppen und der gemeinsame Einsatz für die gemeinsamen Werte, wobei der Starke dem Schwachen hilft.

  • Liebe Rabea, Ich danke Dir für das Gespräch und freue mich auf die Zusammenarbeit.

  • Meldung:

    02. September 2016

    Arbeitskreis linksrheinischer SPD Ortsvereine BN/SU gegründet

    Die SPD Ortsvereine aus Bonn und dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis wollen enger zusammenarbeiten.
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    Meldung:

    30. August 2016

    Bundes- und Landtagskandidaten stellen sich bei Mitgliederversammlung vor.

    Bettina Bähr-Losse und Folke große Deters kommen zu unserer Mitgliederversammlung
    Die kommenden Wahlen des Jahres 2017 werfen ihre Schatten voraus, sie werfen sie nach Witterschlick. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der SPD Alfter am 7. September werden sich die Kandidaten für die linksrheinischen Bundes- und Landtagswahlkreise, Bettina Bähr-Losse und Folke große Deters, vorstellen.

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    Meldung:

    24. August 2016

    Interview: „Selbstbewusst, aber nicht selbstverliebt – so sind wir in NRW“

    Unser Geburtstagskind ist selbstbewusst, aber nicht selbstverliebt. Eine ehrliche Haut. Tolerant, fleißig und solidarisch. Wir in NRW sind immer offen für Neues. Und wir genießen das Leben. Sei es beim Fußball, beim Karneval, mit Freunden oder Nachbarn. Lebensfreude und Heimatliebe machen unser Nordrhein-Westfalen so sympathisch.
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    Meldung:

    24. August 2016

    Sichere Schulwege in Alfter Witterschlick? - Kein Fußweg in Sicht? Wir haken nach!

    Der geplante Fußweg vom Gartenweg zur Duisdorfer Straße in Witterschlick muss realisiert werden.
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    Aus den Ortsvereinen:

    04. August 2016

    Wir bekennen uns zum öffentlich geförderten Wohnungsbau in der Gemeinde

    Preiswerter Wohnraum ist in Alfter seit Jahren Mangelware. Der Mietwohnungsbau, insbesondere für öffentlich geförderte Wohnungen, wurde von Alfterer Bürgermeister(inne)n, der Verwaltung sowie der Mehrheitsfraktion im Rat jahrzehntelang verschlafen.
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    Meldung:

    Berlin, 04. August 2016

    „Der Einsatz für die Rheinbrücke hat sich ausgezahlt!“

    Sebastian Hartmann begrüßt den Kabinettsbeschluss zum Bundesverkehrswegeplan.

    "Unsere Verkehrsprojekte im Kreis haben mit dem heutigen Beschluss des Bundeskabinetts eine wichtige Hürde genommen“, freut sich der Bundestagsabgeordnete für Rhein-Sieg, Sebastian Hartmann (SPD).
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    Meldung:

    WCCB - World Conference Center Bonn, 25. Juni 2016
    Programmkonferenz der SPD zum Thema "Arbeit der Zukunft"

    Als Teilnehmer der SPD Alfter brachten wir unsere Meinungen ein.

    Das Programm der SPD für den nächsten Bundestagswahlkampf wird erstmals in themenbezogenen Regionalkonferenzen mit erarbeitet.
    Die Konferenz zum Thema Arbeit der Zukunft fand am 25. Juni im WCCB in Bonn statt. Mit 5 Teilnehmern waren wir von der SPD Alfter vertreten.
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    Meldung:

    02. Juni 2016

    Landtagsabgeordnete Schlömer und Tüttenberg: Land stärkt Integrationsarbeit vor Ort - Mehr Geld für Integrationszentrum

    Die kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen werden künftig eine noch stärkere Rolle bei der Koordinierung und Vernetzung der Integrationsarbeit in den Städten und Gemeinden übernehmen. Deshalb werden die aktuell 52 Zentren vom Integrationsministerium über das Programm „KommAn-NRW“ personell verstärkt. „Mit den Integrationszentren sind wir in NRW deutlich besser aufgestellt als andere Länder. Um die Arbeit weiter zu unterstützen, wird jede Einrichtung zusätzlich Geld für mindestens eine weitere Stelle und auch für Sachkosten erhalten“, erklären die Landtagsabgeordneten Dirk Schlömer und Achim Tüttenberg. „Der Rhein-Sieg-Kreis kann insgesamt bis zu rund 236.000 Euro beantragen.“
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    Pressemitteilung:

    24. März 2016

    Das Land treibt den Kita-Ausbau voran: Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis erhalten über 3,5 Millionen Euro

    Die nordrhein-westfälische Landesregierung treibt den Ausbau von Kindergartenplätzen weiter voran. Wie von Familienministerin Christina Kampmann (SPD) angekündigt, stellt das Land 100 Millionen Euro im Rahmen eines Investitionsprogramms für den Ausbau von Plätzen für Kinder über drei Jahren zur Verfügung.
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    Pressemitteilung:

    11. März 2016

    Frühjahrsputz in Alfter: Die SPD ist dabei!

    „Wir räumen den Kreis auf! Frühjahrsputz in Alfter!“ Unter diesem Motto hatten die Gemeinde Alfter und der Rhein-Sieg-Kreis Vereine und Organisationen aufgerufen, sich an der in diesem Jahr erstmals kreisweit durchgeführten gemeinsamen „Anti-Littering-Kampagne“ zu beteiligen.
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    Pressemitteilung:

    Alfter-Impekoven, 01. März 2016

    Neubau Kita Impekoven 2017: SPD begrüßt Kehrtwende des Alfterer Bürgermeisters.

    Noch im Mai 2014 hatte der Alfterer Bürgermeister Rolf Schumacher fast im Alleingang das Ende des Kindergartens in der Impekovener Engelsgasse beschlossen. Alle Bürgerproteste halfen nichts, mit Hinweis auf die Bedarfsplanung des Kreises und zugunsten eines inzwischen bezogenen Neubaus im Gewerbegebiet Witterschlick wurde die Einrichtung geschlossen.
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    Pressemitteilung:

    Siegburg, 28. Oktober 2015
    „Heute wollen wir vor allem zuhören ..."

    SPD-Kreistagsfraktion im Gespräch mit den Flüchtlingsinitiativen

    Gedankenaustausch mit Flüchtlingsinitiativen
    „Heute wollen wir vor allem zuhören und von Ihnen wissen, wie wir Ihre Arbeit unterstützen können.“ So begrüßt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dietmar Tendler, die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter der Flüchtlingsinitiativen aus dem Kreis, die zu einem Gedankenaustausch eingeladen waren. Neben dem Kreis wurden mit dem Bundestagsabgeordneten Sebastian Hartmann, dem Landtagsabgeordneten Achim Tüttenberg und dem Bornheimer Beigeordneten Markus Schnapka alle relevanten politischen Ebenen abgedeckt.





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